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Montag, 14 November 2016 12:51

Stipendiatenakademie in Stuttgart

Dieses Jahr ging es für 19 Stipendiaten, im Zuge der Stipendiatenakademie, nach Stuttgart. Schon früh am Morgen des 21. Oktober sammelten sich die ersten Gruppen in Unna und Aachen, um über Köln gemeinsam die Reise nach Baden-Württemberg anzutreten. Die Zugfahrt wurde dabei zum ersten Austausch oder zum ersten Kaffee genutzt. Während die meisten noch sichtbar mit dem Schlaf kämpften, konnten einige tatsächlich noch entspannt im Bett liegen, da sie durch ihre Studienortswahl nur eine kurze Strecke zu meistern hatten.

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Die Wege führten aber schließlich alle vor dem Studentenhotel in Stuttgart zusammen. Dort ging es nach dem Check-In und der Bewaffnung mit Bahntickets direkt als Gruppe zum Essen in die Innenstadt. Nach der Stärkung teilte sich die Gruppe auf und jeder konnte seinen eigenen Wünschen nachgehen. Für etwa die Hälfte der Stipendiaten war der erste Programmpunkt der Besuch des Fußballspiels zwischen VfB Stuttgart und TSV 1860 München, während die andere Hälfte den Abend nutzte, um die Stadt und die umgebenden Hügel zu erkunden.

Die Tage wurden gefüllt mit Besuchen in der Wilhelma, in dem Porsche-, Mercedes- und Schweinemuseum, sowie Fahrten im Fernsehturm und auf der Kartbahn. Auch ein Bibel- und ein Landwirtschaftsmuseum, sowie ein Ausflug zum barocken Residenzschloss nach Ludwigsburg standen zur Auswahl und - wer weiß, was dem Redakteur an dieser Stelle noch so alles entgangen ist. Die Abende wurden sehr gesellig verbracht, was nicht zuletzt den Gruppenzusammenhalt gestärkt haben dürfte.

Nach diesem Wochenende voller Kultur und Unterhaltung wollten die Stipendiaten natürlich auch ihrer beruflichen Orientierung nachkommen. Diejenigen, die nicht am Sonntagabend schon abreisen mussten, besichtigten am Montag das Porschewerk in Zuffenhausen – und das nicht nur zur Freude der Maschinenbaustudenten. In diesem konnte im Rahmen einer Führung der Weg von lauter Einzelteilen zum sportlichen Flitzer nachvollzogen werden. Um die Frage nach spontanen Rennen auf dem Fabrikhof sofort zu klären, erwähnte unser Begleiter direkt zu Beginn, dass die Modelle vor Auslieferung auf 35 km/h gedrosselt sind – schade!

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Nach dem spannenden Einblick ins Porschewerk ging es gemeinsam zu den Koffern und anschließend Richtung Heimat. Die Rückreise sollte aber mit den Erfahrungen des Wochenendes vor allem für die Neustipendiaten zufriedener und deutlich mehr als Teil der Gruppe verlaufen.