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Dienstag, 25 September 2018 11:49

EXKURSION: Unternehmensbesichtigung bei Stromag

Auch dieses Jahr haben wir wieder die Stromag GmbH besucht, die im Jahre 1932 von Karl Schlotmann - dem Namensgeber unserer Stiftung - gegründet wurde. 

Das Unternehmen ist ein weltweit gefragter Engineering-Partner und Zulieferer für schaltbare Kupplungen und Bremsen.

Herr Breuer, neues Vorstandsmitglied der Karl Schlotmann-Stiftung, und Herr Dr. Rosenhayn haben uns Vieles über die Stromag, ihre Geschichte und ihre Produkte erzählen können.

Ein ausführlicher Rundgang durch die Produktion wurde mit einem Mittagessen in der hauseigenen Kantine abgerundet, bei dem noch viel Zeit war sich gegenseitig auszutauschen.

Ein herzlicher Dank geht wieder an unsere Gastgeber für den spannenden Einblick in den Unternehmensalltag!

Dienstag, 04 September 2018 11:48

KANUTOUR & SOMMERGRILLEN mit der KSS-Familie

Auch dieses Jahr fand in der Stiftung das mittlerweile traditionelle Sommergrillen statt, bei dem sich die Stiftungsmitglieder in einer sportlichen Aktion zusammen austoben können, um den Nachmittag dann beim Grillen, gemeinsam mit alten und neuen Mitgliedern, abklingen zu lassen.

Diesmal wurde auf der durch die Ruhr festgelegten Route zwischen Fröndenberg und Schwerte Kanu gefahren. Trotz der obligatorischen Einführung und obwohl die meisten wenigstens etwas Erfahrung vom Kanufahren beim Sommergrillen vor einigen Jahren hatten, konnte das Fahren im Zickzack und einige damit verbundene Kollisionen nicht ganz vermieden werden. Manche waren auch Absicht. Wider Erwarten ist dieses Mal jedoch niemand gekentert.

Bei der Ankunft in Schwerte, nach der etwa vierstündigen Kanufahrt, waren alle ausgepowert und freuten sich auf das Grillen und das ruhige Miteinander. Besonders spannend war es, die neuen Mitglieder begrüßen zu dürfen, die sich beim Grillen angeschlossen haben. Auch der Austausch mit alten Mitgliedern, nicht nur im Hinblick auf das Erzählen ihrer Erfahrungen und Zukunftspläne, war sehr bereichernd. Natürlich fehlte auch in diesem Jahr der Vorstand nicht und war sowohl beim Kanufahren als auch beim Grillen mit den Mitgliedern dabei.

Letzte Woche haben wir zwei Unternehmen in Dortmund besucht. Zuerst stand eine Führung bei der Elmos Semiconductor AG an. Elmos ist ein Entwickler und Hersteller von Systemlösungen auf Halbleiterbasis für automotive Anwendungen. Das Unternehmen ist weltweit führend bei Analog-Mixed-Signal-Halbleitern. So befinden sich durchschnittlich in jedem Auto mehr als vier Chips von Elmos.

Im Anschluss waren wir bei der temicon Gmbh zu Gast. Temicon ist Technologieführer und Serienproduzent von mikro- und nanostrukturierten Folien, Komponenten und funktionalen Oberflächen. Anwendungsbereiche sind Licht- und Optiksysteme, Displays und Life-Science-Produkte.

Ein Herzlicher Dank geht an die beiden gastgebenden Unternehmen! Wir konnten einen guten Einblick in die Unternehmen gewinnen, viel über die jeweiligen Prozesse und Produkte erfahren und am Rande auch Möglichkeiten einer Beschäftigung besprechen.

Montag, 04 September 2017 21:41

Zum Doppel-Master nach Schweden

Am Ende meines Bachelorstudiums war für mich klar, dass ich gerne für eine bestimmte Zeit im Ausland studieren möchte. Über meine Fakultät habe ich von der Möglichkeit eines Doppel-Masters erfahren, bei dem man anderthalb Jahre an einer Partneruniversität studiert. Bei mir fiel die Wahl wegen der spannenden Fachrichtung Electrophysics und weil mir das Land und die nordische Mentalität sehr sympathisch waren auf die KTH Stockholm. 

Sonntag, 03 September 2017 11:54

EIN AUSLANDSSEMESTER IN SINGAPUR!

Fast 18 Stunden nachdem die A380 der Emirates den Flughafen Düsseldorf verlassen hat, landet Flug EK 354 – nach einem nächtlichen Zwischenstopp in Dubai – bei sonnigen 32°C Außentemperatur und immenser Luftfeuchtigkeit am Changi Airport in Singapur. Es ist der Startschuss für mein Semester an der National University of Singapore (NUS), der größten und renommiertesten Universität des knapp 5,5 Mio. Einwohner zählenden Stadtstaates in Südostasien, nur unwesentlich nördlich des Äquators an der Südspitze der Malaiischen Halbinsel gelegen. Annähernd fünf Monate werde ich hier verbringen und einen mir bisher unbekannten Teil der Erde kennen – und gewisser Weise auch lieben – lernen. 

Schon unmittelbar nach der Landung beim Passieren des Flughafens und der Fahrt durch akkurat angelegte, alleenartige Straßenbepflanzung ist unübersehbar, dass Singapur zu den wohlhabendsten Nationen Asiens zählt. Der Aufstieg von einem Schwellenland zur Industrienation als sicheres Finanz- und Handelszentrum vollzog sich in einer Geschwindigkeit, die weltweit ihresgleichen sucht: allein das BIP pro Kopf hat sich in den letzten 50 Jahren verhundertfacht.

Trotz – oder gerade wegen – dieses rasanten Aufstiegs halten sich über Singapur eine Vielzahl an Vorurteilen, mit denen ich im Vorfeld meiner Reise konfrontiert wurde: Singapur sei ein Überwachungsstaat und keine echte Demokratie; es herrschen viele Verbote und strenge Gesetze; Singapur ist die sauberste, aber auch teuerste Stadt der Welt. Dank mehrerer Monate in diesem Stadtstaat hatte ich jedoch die Chance, durch persönliche Eindrücke eine differenziertere Sicht auf derartige Dinge zu erlangen. Wie zu erwarten existieren auch hier immer zwei Seiten der Medaille: Hohe Wohnungsmieten stehen günstigen Straßenrestaurants mit Mahlzeiten für 3€ gegenüber. Jeder Winkel wird mit Kameras erfasst, Polizisten begegnet man hingegen fast nie - ich habe mich an kaum einem Ort der Welt so sicher gefühlt wie in Singapur, wo die Menschen ihren Sitzplatz im öffentlichen Hawker Center mit Handys oder Portemonnaies reservieren, während sie sich Essen holen.

Allgegenwärtig ist die sprachliche und kulinarische Diversität, das multikulturelle, friedliche Zusammenleben. Singapur ist ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen und Ethnien – vor allem Chinesen, Malaysiern und Indern – und bietet doch gleichzeitig bei einem sehr hohen Lebensstandard nahezu alle Annehmlichkeiten, auf die der Europäer oder Nordamerikaner wertlegen würde. Verglichen mit den mit Zweirädern überladenen Straßen Vietnams, den sehr einfachen und dreckigen Dörfern Indonesiens oder den vor Menschen überquellenden Städten Indiens, im Grunde mit allen Orten, die ich während meiner Reisen besuchen durfte, ist Singapur eben doch ein ganz anderes Asien.

Ein Semester in Singapur kann ich uneingeschränkt jedem empfehlen. Besonders für den ersten längeren Aufenthalt in Asien fällt der Kulturschock eher mild aus, da der Stadtstaat genug Abwechslung und einen hohen Lebensstandard bietet. Vor allem aber ist die NUS auf dem besten Wege, das Harvard Asiens zu werden, sodass auch dem akademischen Erfolg nichts im Wege steht.

Christoph (26), studierte Maschinenbau an der RWTH Aachen

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